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Freizeit-Champions: Unternehmen im Test

Konzertbesuche, mit dem Wohnmobil durch Europa, exotische Hobbys – die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sind grenzenlos. Welche Marken, Produkte und Dienstleistungen am besten ankommen.

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Gepackter Koffer

© Shutterstock

Auf die Frage, was eigentlich ihre Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit sei, antworten die meisten Menschen: Fernsehen. Dahinter folgen Radio hören, Zeitschriften und Bücher lesen, im Internet surfen und telefonieren. Das zumindest geht aus einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Statista hervor (2017). Oh mein Gott, wie langweilig die Deutschen doch sind – mag man denken.  

Doch das wäre eine zu einfache Interpretation. Internet, TV oder Handy sind heutzutage permanente Begleiter und nützliche Helferlein. Sie tragen tagein, tagaus dazu bei, Termine abzustimmen, das Geschehen zu verfolgen oder sich mit anderen Menschen auszutauschen. Und jeder weiß: Oft ist der Übergang zwischen Arbeit und Privatleben fließend, gleichwohl der Übergang zwischen Alltag und Freizeit. Die Deutschen sind also nicht langweilig, nur weil sie gern vor dem Fernseher sitzen oder im Internet surfen. Tatsächlich sind die Freizeitaktivitäten und die Hobbys, wie in allen anderen Teilen der Welt, grenzenlos.  

Sie reichen vom Abenteuerurlaub bis hin zum Zoobesuch – und damit buchstäblich von A bis Z. Erstmals hat DEUTSCHLAND TEST im Jahr 2018 – mit wissenschaftlicher Begleitung der International School of Management – dieses Thema untersucht. Im Kern ging es um die Frage, welche Unternehmen beziehungsweise Marken am stärksten dazu beitragen, den Menschen die persönliche Freizeit zu verschönern. Auf den Prüfstand kamen insgesamt rund 1.500 Marken aus 60 Branchen. Die Vielzahl der Branchen zeigt: Die Studie deckt nicht nur klassische Freizeitthemen wie Reise, Hotels oder Konzerte ab. Untersucht wurden auch Baumärkte, Gartengeräte, Instrumente, Kochboxen oder Sportartikel. Welche Hersteller und Dienstleistungen besonders geschätzt werden, zeigen die Ergebnisse auf den folgenden Seiten. 

Methodik

Datenerhebung 

Umfragen zeigen: Die Menschen in Deutschland legen viel Wert auf ihre Freizeit. Und sie investieren gern in Produkte und Dienstleistungen, die ihnen die wertvollen Stunden verschönern. Aber welche Marken und Unternehmen stehen hier besonders hoch in der Gunst? Basis der DEUTSCHLAND-TEST-Studie „Freizeit-Champions“ waren 1.500 Unternehmen beziehungsweise Marken aus insgesamt 60 Branchen. Zu ihnen wurden rund 15 Millionen Nennungen im Internet erfasst. Diese Stimmen wurden den Kategorien Spaß, Hobby oder Individualität zugeordnet (zwischen Januar und Dezember 2017). Die Datenerhebung erfolgte dabei zweistufig über das sogenannte Social Listening. 

Auswertung  

Zur Berechnung der einzelnen Punkte wurden für jede Marke folgende drei Werte ermittelt: erstens der Saldo aus der Anzahl positiver und negativer Nennungen je Kategorie sowie die Anzahl neutraler Nennungen (0,5-fach) je Kategorie (25 Prozent Anteil in der Kategoriewertung). Zweitens der Saldo aus der Anzahl positiver und negativer Nennungen je Kategorie im Verhältnis zu allen Nennungen je Kategorie (50 Prozent). Und drittens der Saldo aus der Anzahl positiver und negativer Nennungen im Verhältnis zum Saldo aller positiven und negativen Nennungen sowie die Anzahl neutraler Nennungen im Verhältnis zu allen neutralen Nennungen (25 Prozent).

Auszeichnung 

Die Auszeichnungen wurden anhand der erreichten Punktzahl im Gesamt-Ranking vergeben. Die Berechnung des Punktwerts erfolgte branchenspezifisch auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. Die jeweiligen Branchensieger bekamen 100 Punkte und setzen damit die Benchmark für alle anderen Marken innerhalb der Branche. Die Auszeichnung „Freizeit-Champion“ erhalten diejenigen Marken, die mindestens 60 Punkte in der Gesamtwertung erreichten und über mindestens 20 Nennungen im Beobachtungszeitraum verfügen. Wissenschaftlich begleitet wurde die Studie von der International School of Management (ISM). Die ISM ist eine staatlich anerkannte private Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft und bildet in anwendungsbezogenen Studiengängen Führungsnachwuchs für die international orientierte Wirtschaft aus.

Hinweis der Redaktion: Im Sinne einer besseren Lesbarkeit unserer Artikel verwenden wir kontextbezogen jeweils die männliche oder die weibliche Form. Sprache ist nicht neutral, nicht universal und nicht objektiv. Das ist uns bewusst. Die verkürzte Sprachform hat also ausschließlich redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Jede Person – unabhängig vom Geschlecht – darf und soll sich gleichermaßen angesprochen fühlen.

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