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Küchenkauf-Ratgeber: Die besten Küchenanbieter

Die Küche ist mehr als ein Ort zum Kochen: hier trifft man Freunde, sie ist Homeoffice und Lieblingsplatz. Das sind die besten Küchen im Vergleich und darauf sollten Sie beim Küchenkauf achten!

Inhaltsverzeichnis
Küchenzeile

© Shutterstock

Wo in Deutschland kann man gute Küchen kaufen? DEUTSCHLAND TEST und das Wirtschaftsmagazin Focus-Money wollten genau das herausfinden und haben das Kölner Analysehaus ServiceValue damit beauftragt, Verbraucher nach ihren Erfahrungen beim Küchenkauf zu befragen. Herausgekommen ist eine Liste mit den 20 besten Küchenherstellern und -anbietern.

In der DEUTSCHLAND TEST-Studie bewerteten über 3.000 Kunden 20 Küchenfachhändler und 16 Möbelhäuser. Über ein Online-Panel gaben die Studienteilnehmer ihr Urteil zum Küchenausstatter anhand von 26 Service- und Leistungsmerkmalen ab.

Siegel: Bester Küchenanbieter

Küchenkauf: die besten Küchen in der Gesamtwertung

Den Sprung in die Top-Liste schafften insgesamt 20 Unternehmen, darunter die besten Küchenhersteller wie etwa Alma Küchen, Marquart Küchen oder Reddy Küchen – aber auch Möbelhäuser wie Segmüller oder XXXLutz, die für ihre besten Küchenmarken bekannt sind.

Methodik

Im Gegensatz zum klassischen Küchentest durch ein Institut, erfasste ServiceValue „echte“ Kundenmeinungen: Teilnehmen durfte ausschließlich, wer sich in der Vergangenheit eine Küche gekauft hat. In der Online-Studie bewerteten demnach 3.122 Kunden insgesamt 20 Küchenfachhändler und 16 Möbelhäuser. Über ein Online-Panel mussten die Studienteilnehmer ihren Küchenausstatter anhand von 26 Service- und Leistungsmerkmalen bewerten. Diese flossen in die fünf Kategorien.

  • Preis-Leistungs-Verhältnis,
  • Sortiment,
  • Kundenberatung,
  • Kundenservice
  • und Montage.

Für den Küchenvergleich wurden alle Urteile systematisch ausgewertet. Das Gesamtergebnis berechnet sich als ungewichteter Mittelwert aller Teildimensionen. Diese ergeben sich als ungewichteter Mittelwert aus den jeweiligen Bewertungskriterien. Die Note „Gut“ erhalten alle Anbieter mit einem überdurchschnittlichen Wert. Für Küchenausstatter, die besser als der Durchschnitt dieser Gruppe abschnitten, gab es die Note „Sehr Gut“. Für das Gesamtranking, also die besten Küchen im Vergleich, wurden die Ergebnisse der fünf Kategorien gleichgewichtet zusammengeführt.

Küchenkauf: Welche Küche ist die Beste in der Einzelbewertung?

Die Gesamtzufriedenheit mit der Branche ist mit 97 Prozent außerordentlich hoch. Schaut man sich die Service- und Leistungsmerkmale allerdings genauer an, sieht man, dass einige Küchenanbieter auch Stärken und Schwächen haben. Und wer weiß das besser als die Studienteilnehmer, die in jüngster Vergangenheit eine eigene Küche gekauft haben und damit ihren Anbieter einem echten Küchentest unterzogen haben. Die fünf Kategorien der Küchenbewertung im Detail.

Infografik: Kundenumfrage zu Küchenanbietern

Quelle: Service Value

Beste Küchenhersteller und -anbieter: Preis-Leistungsverhältnis

Ob in Tageszeitungen oder Anzeigenblättern – überall präsentieren sich hochwertige Küchenhersteller mit ihren guten Küchenmarken, verlockenden Sonderangeboten und bequemen Finanzierungsmöglichkeiten. Die Studienteilnehmer beeindruckt das aber nur bedingt: Ihre Küchenbewertungen in Bezug zum Preis-Leistungs-Verhältnis sind eher unterdurchschnittlich, was auf eine Grundskepsis schließen lässt. Nichtsdestotrotz ist Kunden die Kostentransparenz der Küche wichtig, was ein grundlegendes Problem beim Küchenkauf ist. Musterhaus Küchen scheint sich in diesem Punkt am meisten Mühe zu geben.

Beste Küchenhersteller und -anbieter: Sortiment

Welche Küchen sind die besten in Punkto Sortiment? Trotz Corona, Materialengpässen und Liefer­schwierigkeiten ist die Auswahl an Küchen bei den Fachhändlern und Möbelhäusern gewaltig. Kein anderes Item weist in der Online-Studie eine bessere Bewertung auf. Im direkten Küchenvergleich hinterlassen hier Alma Küchen, Marquardt Küchen und Küchen Aktuell den stärksten Eindruck.  Ein breit gefächertes Sortiment hilft bei der Ansprache, ist aber kein Garant für eine langfristige Kundenbeziehung. Das stellt sich beim Leistungsmerkmal Qualität der Produk­te ganz anders dar. Erstklassige Küchenbewertungen hier können erheblich zur Kundenbindung beitragen.

Beste Küchenhersteller und -anbieter: Kundenberatung

Kunden schätzen beim Küchenkauf die hohe Passgenauigkeit der Planung zu den individuellen Wünschen und Vorstellungen – Küchenanbieter, die dieses Merkmal bedienen können, profitieren von einer hohen Kundenbindung. Die beste Bewertung für ausgezeichnete Kundenberatung erhielten Alma Küchen, Segmüller und Reddy Küchen.  

Beste Küchenhersteller und -anbieter: Kundenservice

Wartezeiten, Aufmaß-Service vor Ort, Entsorgung der alten Küche, Einhaltung versprochener Leistungszusagen, Zuverlässigkeit der Liefertermine, Unkompliziertheit bei Änderungen in der Küchenplanung, Kulanz bei Reklamationen – all das fließt in die Kategorie Kundenservice. Die Top-Platzierungen erhalten in dieser Kategorie alma Küchen, Marquardt Küchen und Küchen aktuell.

Beste Küchenhersteller und -anbieter: Montage

Den Kunden ist am wichtigsten, dass am Ende die fertige Küche in den eigenen vier Wänden fehlerfrei aufgebaut ist. Dies ist neben der Fachkompetenz der Monteure auch der stärkste Kundenbindungstreiber. Als freundlich und kompetent bewerteten immerhin die meisten Kunden die Monteure ihrer Küchenanbieter im Rahmen der Studie. Die höchsten Bewertungen in puncto Freundlichkeit heimste das Personal von Höffner, Marquardt Küchen und Brucker ein. Bei der Fachkompetenz glänzen die Monteure von Asmo Küchen, MEDA und Die Küche Direkt.

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Küchenkauf: Diese Kosten kommen auf Sie zu!

Der Kauf einer neuen Küche kann ordentlich ins Geld gehen, Kosten für Einbauküchen liegen nicht selten bei 10.000 Euro und mehr. So lag laut Statista der durchschnittliche Auftragswert für Küchen in Deutschland in dem Jahr 2020 bei rund 9.678 Euro. Allerdings haben Küchen eine enorme Preisspanne: Sehr günstige Küchen bekommt man bereits für weniger als 5.000 Euro während Küchen aus dem teuren Segment auch mal weit über 50.000 Euro kosten können. Den größten Umsatz erwirtschaften die Küchenhändler im mittleren Preissegment: hier kosten die Küchen zwischen 10.000 und 20.000 Euro.

Kostenbeispiele für Einbauküchen
Küchenform
(mit Elektrogeräten)
Material der Küchenfront Anbieter Küchenpreis in Euro (circa)*
Küchenzeile Hochglanz Magnolie Lack Alma Küchen 2.800
L-Küche Kunststoff Porta Möbel 4.800
L-Küche Beton Nachbildung Möbel Berning 10.000
L-Küche Eiche Nachbildung Reddy Küchen 16.000
U-Küche Massivholz Esche A.R.L.E. Naturell 17.000
Küche mit Kochinsel Massivholz Marquardt Küchen 36.000
Küche mit Kochinsel Massivholz Eiche Hardeck 37.000

* Bei den Preisen handelt es sich um Preisbeispiele von Aktionsküchen (die Preise individuell gestalteter Küchen sind in der Regel etwas höher.

Wer viel Geld für seine Küche ausgibt, erwartet auch eine gute Qualität der neuen Küche. Immerhin 78 Prozent der Teilnehmer der Studie „Die besten Küchenanbieter“ von Deutschlandtest und dem Wirtschaftsmagazin Focus Money (Ergebnisse der Studie weiter unten) bescheinigten ihrem Anbieter eine gute Leistung.

Doch mit welchen Kosten kann man beim Küchenkauf kalkulieren? Die Preise unterscheiden sich nach Küchenformen, Marken, Größe, Modell und Materialien sehr deutlich. Einbauküchen nach Maß sind beispielsweise teurer als Modulküchen, Arbeitsplatten aus Holz oder Kunststoff sind günstiger als aus Naturstein. Elektrogeräte und Schränke von bekannten Marken lassen den Küchenpreis auch eher in die Höhe schnellen. Eine grobe Einschätzung, welche Kosten auf Sie zukommen, geben Online-Küchenrechner verschiedener Anbieter.

Grundsätzlich ist das Problem: Einbauküchen haben keinen festen Preis oder eine Preisliste, an der man sich orientieren kann. In der Regel plant der Küchenberater die Küche in seinem Computer. Heraus kommt ein Pauschalangebot, dass sich aus Teilkosten zusammensetzt, die dem Kunden aber meistens verborgen bleiben.

Der Gesamtpreis setzt sich dann zusammen aus den Kosten für:

  • die Küchenmöbel (circa 40% vom Gesamtpreis - Achtung: ein wichtiger Kostenfaktor sind die Fronten),
  • Elektrogeräte (circa 30 bis 40 %),
  • Ausstattung und Zubehör (Spülbecken, Wasserhahn, Beleuchtung und Extras, circa 10 %),
  • Arbeitsplatte (circa 15 %),
  • Lieferung und Montage (7 bis 10 % des Küchenpreises).

Basierend auf den individuellen Wünschen erhält der Kunde dann ein erstes Angebot des Küchenberaters. Je nachdem ob es sich um ein Möbelhaus oder ein Küchenstudio handelt, gibt es manchmal einen gewissen Verhandlungsspielraum für den Preis der neuen Küche. Erfolgt der Küchenkauf in einem Küchenstudio, hat der Kunden gute Chancen, den Preis der einzelnen Teilkosten zu verhandeln. Die Preisverhandlung bei einem größeren Möbelhaus hingegen ist nicht möglich, denn der Verkäufer verfügt hier über keinen Verhandlungsspielraum.

Eine wichtige Taktik beim Küchenkauf ist, dass Sie sich verschiedene Angebote von Möbelhäusern und Küchenstudios einholen. Lassen Sie sich verschiedene Angebote erstellen, um ein Gefühl für die Preisbildung Ihrer Wunschküche zu bekommen. Grundsätzlich sollte Transparenz an erster Stelle stehen. Bitten Sie also ihren Küchenverkäufer, dass er die verschiedenen Kostenarten aufzeigt und erläutert. Dabei lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Einer der beliebten Tricks von Küchenverkäufern ist es, den Kunden zu einer schnellen Entscheidung zu drängen. Man sollte sich trotzdem immer die Zeit nehmen und alle Angebote sorgfältig prüfen.

Reklamation nach dem Küchenkauf: Diese Rechte haben Sie!

Grundsätzlich hat man zwei Jahre ab Kauf das Recht, Mängel an der Küche zu reklamieren. Erfolgt eine Reklamation innerhalb der ersten sechs Monate, geht der Gesetzgeber davon aus, dass das Gerät schon von vornherein mangelhaft war. In diesem Fall muss der Händler es reparieren oder einen Ersatz liefern. Treten Mängel nach sechs Monaten auf, hat es der Kunde etwas schwerer: er muss dann belegen, dass z.B. das Gerät von Anfang an einen Mangel hatte. Es ist also ratsam, Fotos von Mängeln an der Küche zu machen, sobald sie auffallen. Im Abnahmeprotokoll sollte nichts als „mangelfrei“ bestätigt werden, was nicht vorher geprüft wurde.

Küchenkauf-Tipps: Darauf sollten Sie achten

Wer sich eine Küche kaufen möchte, sollte sich vorab ein paar grundsätzliche Fragen stellen: Wie sollte die Küche aussehen? Welche Funktionen muss sie haben? Wie groß ist der Raum und wie viel Platz sollte die Küche darin einnehmen?  Wie viel Stauraum benötigt man?

Diese Tipps und Ideen können bei der Küchenplanung helfen: 

  • Räumliche und bauliche Voraussetzungen:
    Fragen: Wie groß oder klein darf die Küche werden? Befindet sich die Küche in einem geschlossenen Raum oder ist sie offen? Wo befinden sich Fenster, Türen, gibt es Dachschrägen? 
    Tipp: Messen Sie vor dem Küchenkauf genau aus, wie groß der Raum für ist und skizzieren Sie Anschlüsse (Wasser, Abwasser, Strom, Starkstrom) sowie Möglichkeiten für den Dunstabzug, Dachschrägen, Fenster und Türen.
     
  • Küchenformen:
    Fragen: Welche Küchenform soll es werden?
    Tipp: Bei kleinen Küchen liegt die Küchenzeile oder die L-Form nahe. Hierfür haben Küchenplaner mittlerweile viele Ideen entwickelt, wie man auch in kleinen Küchen Stauraum schaffen kann (siehe unten). Haben Sie viel Platz, können Sie sich für eine u-förmige Küche entscheiden oder sogar eine Insel mit einplanen.
     
  • Ergonomie:
    Fragen: Wer wird in der Küche kochen? Wie sollen die Arbeitsbereiche angeordnet sein?
    Tipp: Die Größe der Personen, die am häufigsten in der Küche aktiv sind, beeinflussen die Höhe der einzelnen Küchenelemente. Bei der Anordnung sollte man kurze Wege zwischen Arbeitsplatte, Kochfeld und Spüle berücksichtigen.
     
  • Geräteausstattung:
    Fragen: Welche Ansprüche haben Sie an die Geräte, mit denen Sie arbeiten? Auf welche Geräte können Sie verzichten?
    Tipp: Berücksichtigen Sie bei der Küchenplanung auch die Energieeffizienzklasse der Geräte – mittlerweile gibt es äußerst sparsame Geräte, die sehr leistungsfähig sind. Überlegen Sie, auf was Sie verzichten können: Mittlerweile gibt es All in One-Backöfen mit allen Funktionen. Oder Sie entscheiden sich für einen normalen Backofen und benutzen anstelle der Mikrowelle einen Induktionsherd. Dadurch sparen Sie Kosten und gewinnen sogar Stauraum dazu.
     

Um die Küchenplanung zu vereinfachen, gibt es hier eine Checkliste für den Küchenkauf.

Checkliste für den Küchenkauf

1. Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt (Erwachsene, Kinder)?

  • Single-Küche
  • 2 - 4 Personen
  • mehr als 5 Personen


2. Wie viele Quadratmeter Küchenraum haben Sie zur Verfügung?

  • unter 8 qm²
  • 8 - 12 qm²
  • 15 - 20 qm²
  • mehr


3. Wie viel Budget planen Sie für Ihre neue Küche ein?

  • 5.000 - 10.000 €
  • 10.000 - 15.000 €
  • 15.000 - 25.000 €
  • 25.000 - 35.000 €
  • ab 40.000 € aufwärts
     

4. Für was möchten Sie die Küche nutzen?

  • zum Kochen
  • Esszimmer
  • als Wohnküche
  • zusätzlich für Home-Office
     

5. Welchen Stil soll Ihre Küche haben?

  • modern
  • klassisch
  • Landhaus
     

6. Welche Farbe möchten Sie für Ihre Küche wählen?

  • hell (weiß, creme, pastell)
  • dunkel (grün, blau, schwarz)
  • Natur (Holz, Sandstein, Keramik)          
     

7. Welche Küchenform bevorzugen Sie?

  • Küchenzeile (1-2)
  • L-Form
  • U-Form
  • Modulküche
  • Kücheninsel
     

8. Wie sollen die Schränke aufgebaut sein?

  • Offene Regale
  • Geschlossene Schränke
  • mit Griffen
  • ohne Griffe
  • Griffmulde
  • Eckschranksysteme
  • decken-/raumhoch
  • Apotheker-Seitenschränke
     

9. Welche Fronten gefallen Ihnen am besten?

  • Massivholz
  • Glas
  • Metall
  • Lack
  • Stein
  • Sonstiges
     

10. Welches Material möchten Sie für die Arbeitsplatten verwenden?

  • Massivholz
  • Stein
  • Edelstahl
  • Kunststoff-Dekor
  • Sonstiges


11. Wie soll der Spülbereich aussehen?

  • Ein-Becken-Spüle
  • Zwei-Becken-Spüle
  • Abtropfbereich
  • Eckspüle
  • rund 
  • eckig


12. Aus welchem Material soll das Spülbecken bestehen?

  • Naturstein
  • Edelstahl
  • Keramik
  • Kunststoff
  • Sonstiges


13. Wie soll die Küchenarmatur aussehen?

  • Einhebelmischer
  • Zweigriffarmatur
  • mit herausziehbarer Schlauchbrause
  • Sprudelaufbereitung
  • 100°C-Armatur
     

14. Was soll in den Spülenunterschrank?

  • Mülltrennungssystem
  • Putzmittelauszug
     

15. Welche Anschlüsse liegen in der Küche?

  • Strom
  • Gas
     

16. Welches Kochfeld bevorzugen Sie?

  • Induktionskochfeld
  • Glaskeramikkochfeld (Ceran)
  • Elektrokochfeld
  • Gasbrenner
  • Kochfeld mit integriertem Dunstabzug


17. Welche Dunstabzugshaube wünschen Sie sich?

  • Deckenlüfter
  • Wandhaube
  • Schräghaube
  • Unterbauhaube
  • Inselhaube
  • Kochfeldabzug


18. Welche weiteren Elektro-Großgeräte benötigen Sie?

  • Geschirrspüler
  • Kühlschrank
  • Gefrierschrank
  • Backofen
  • Dampfbackofen
  • Mikrowelle
  • Tellerwärmer
  • Wärmeschublade
  • Sonstige
     

19. Welche besonderen Funktionen und Eigenschaften soll der Herd / Backofen haben

  • integrierte Mikrowelle
  • integrierter Grill
  • Kombi-Backofen
  • integrierter Dampfgarer
  • mit Pyrolyse (Selbstreinigung)
  • mit katalytischer Selbstreinigung
  • Teleskopauszüge
  • Smart Home-Funktion
  • Sonstige
     

20. Welche Funktionen und Eigenschaften soll der Kühlschrank haben?

  • freistehend
  • Einbaukühlschrank
  • Kühl-Gefrier-Kombi
  • ohne Gefrierfach       
  • Eiswürfelbereiter/ Eis-Crusher
  • Smart Home-Funktion
  • Eiswürfelspender
  • Frischwasserspender
  • Sonstige


21. Welche Beleuchtung wünschen Sie sich in Ihrer Küche?

  • allgemeine Deckenbeleuchtung
  • Arbeitsleuchten
  • Lichtböden im/unterm Schrank
  • Glasschränke mit LED-Spots
  • Unterbodenbeleuchtung (z.B. Kücheninsel)
  • Sonstige


22. Welche Extras hätten Sie gerne in Ihrer Küche?

  • integrierte Bar
  • Sitzecke
  • Speisekammer
  • Frischwasser-Sprudler
  • Weinklimaschrank
  • Sonstige

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Küchenkauf: Das sind die neuesten Trends

Seit der Corona-Pandemie ist die Küche für viele zum Lebensmittelpunkt geworden: Man trifft sich dort mit Freunden und Familie, sie bietet Platz zum Verweilen und gerade in den Städten nutzen viele die Küche mittlerweile als Homeoffice. Und kochen möchte man dort natürlich auch noch. Diese Umstände beeinflussen auch die aktuellen Küchentrends: Der neue Lieblingsort soll vor allem wohnlich und funktional sein.

Wohnlichkeit schaffen überwiegend natürliche Materialien wie Holz, Beton oder unterschiedliche Steinarten wie Marmor oder Granit. Der Vorteil: Besonders Stein und Beton sind sehr robust und halten eine Ewigkeit. Und wer meint, dass Holz längst aus der Mode gekommen ist, der irrt: Einer der größten Küchentrends 2022 ist die Kombination aus gemaserten Holzfronten mit Marmor, Beton oder Edelstahl.

Auch bei den Farben zeichnen sich klare Küchentrends ab: Schwarze und graue Küchenfronten sind im Jahr 2022 total in. Auffällig ist, dass viele saftige Farben, die dunklen Küchen aufpeppen: ob schimmerndes Gold, kräftiges Orange oder pastelliges Salbeigrün – je nach individuellem Geschmack ist alles dabei. Aber Vorsicht: Man sollte beachten, dass eine Küche bis zu 20 Jahre halten soll. Der Geschmack könnte sich in dieser Zeit verändern, daher sollte man nicht zu mutig die Farben auswählen – auch wenn sie im Trend sind.

Neben den äußeren Merkmalen haben Küchenhersteller weitere Funktionen in ihre Küchen integriert. So lässt sich die Küche schnell zum Homeoffice erweitern oder mit dem Wohnzimmer verschmelzen. Minimalistische und geschlossene Küchenfronten, hinter denen viel Stauraum steckt, sorgen selbst bei kleinen Küchen dafür, dass der neue Arbeitsplatz Ruhe ausstrahlt und man ungestört arbeiten kann.

Die modernen Elektrogeräte für die Küche sind elegant, intelligent und energieeffizient. So gibt es immer mehr Geräte, die man über eine Smart Kitchen App bedienen kann. Dank vieler Automatikprogramme kocht sich das Essen quasi von selbst – perfekt für diejenigen, die zuhause arbeiten und nebenher ihr Mittagessen zubereiten möchten. Hoch im Kurs stehen die smarten Geräte, die sogar untereinander vernetzt sind, sich selbst reinigen, edel aussehen und auch noch mit einer hohen Energieeffizienz punkten.

Besonderheit beim Küchenkauf: kleine Küche mit viel Stauraum

Gerade in den Städten ist der Wohnraum teuer und knapp, daher findet zunehmend die Küche ihren Platz im Wohnzimmer, um Quadratmeter einzusparen. Wer dann nur mit einer kleinen Einbauküche planen kann, muss aber nicht verzweifeln: Mittlerweile gibt es viele Küchenlösungen für moderne kleine Küchen, die nicht nur viel Stauraum für Geschirr, Töpfe und Co. bieten, sondern den neuen Lieblingsplatz auch größer erscheinen lassen.

  • Nicht nur helle Schränke lassen kleine Küchen optisch größer wirken – auch dunkle Töne eignen sich dafür. Wichtig ist, dass Wände und Decken hell bleiben, so dass der Raum groß und offen wirkt.
  • Sparen Sie nicht an Beleuchtungssystemen: In gut ausgestrahlte Küchen lässt sich nicht nur besser Gemüse schneiden – großzügiges Licht vergrößert den Raum und lässt ihn wohnlicher wirken.
  • Vermeiden Sie offene Regale! Geschlossene, grifflose Schränke schaffen ein ruhiges und aufgeräumtes Ambiente. Moderne Küchen sind mittlerweile mit cleveren Aufbewahrungssystemen ausgestattet. Ob Apothekerschränke oder Unterschränke mit Drehtüren oder zum Ausziehen – alles findet so seinen Platz und lässt sich schnell wiederfinden.
  • Wenn möglich, sollte die Höhe der Wand voll ausgenutzt werden: Die Schränke dürfen bis unter die Decke reichen, dadurch gewinnt man auch noch einmal wichtigen Stauraum.
  • Eine kleine Küche lässt sich gut mit durchdachten Schubladeninnenleben organisieren. Ordnung schafft mehr Platz für Besteck, Gewürze und Töpfe, was am Ende nicht irgendwo herumsteht.
  • Keep it clean lautet auch die oberste Regel für die Arbeitsfläche: Diese sollte nicht mit Geräten wie Toaster, Wasserkocher und Kaffeemaschine zugestellt werden.
  • In modernen kleinen Küchen gibt es längst keine separate Abtropffläche mehr: Das hat den Vorteil, dass man Arbeitsfläche gewinnt und die Küche ordentlicher aussieht.
  • Wer eine kleine Küche hat und nicht auf eine Kochinsel verzichten mag, könnte mit dieser Idee eine Lösung finden: Die Kochinsel lässt sich mit einer kleinen Theke planen, die den Esstisch ersetzen kann; integrierte Schubladenelementen schaffen zusätzlichen Stauraum.

Hinweis der Redaktion: Im Sinne einer besseren Lesbarkeit unserer Artikel verwenden wir kontextbezogen jeweils die männliche oder die weibliche Form. Sprache ist nicht neutral, nicht universal und nicht objektiv. Das ist uns bewusst. Die verkürzte Sprachform hat also ausschließlich redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Jede Person – unabhängig vom Geschlecht – darf und soll sich gleichermaßen angesprochen fühlen.

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