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Die beliebtesten Familienunternehmen

Regionale Wurzeln, soziale Verantwortung, zentrale Bedeutung – Familienunternehmen sind die Basis der Wirtschaft. Welche Firmen und Marken bei den Verbrauchern besonders beliebt sind.

Baum mit Männchen

© Shutterstock

Vom Kleinstbetrieb auf dem Land bis hin zum global agierenden Milliardenkonzern – neun von zehn Firmen in Deutschland sind im Besitz oder unter der Kontrolle von Familien. Familienunternehmen haben also nicht nur eine große Tradition. Auch ihre Bedeutung für die Wirtschaft ist immens. Mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer sind derzeit in einem Familienunternehmen beschäftigt. Grund genug, dieses Thema regelmäßig zu untersuchen.

Gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY und dem Analyse- und Beratungshaus ServiceValue führte DEUTSCHLAND TEST nun schon zum siebten Mal eine bundesweite Umfrage durch. Ziel der Untersuchung war es auch in diesem Jahr, Deutschlands beliebteste Familienunternehmen aus Verbrauchersicht herauszufiltern. Wie in den Vorjahren tummeln sich im Ranking fast ausschließlich Firmen mit einem überaus hohen Bekanntheitsgrad. Unternehmen wie dm, Miele, Ravensburger, Ritter, Rossmann oder Stihl werden von Familienhand gesteuert und sind oft generationenübergreifend gewachsen. Ihre Produkte „kennt jeder“ oder „hat jeder“.

Der unmittelbare Einfluss der Familien führte vielerorts zum Erfolg. Häufig sind Familienunternehmen geprägt von starken Persönlichkeiten. Weil es ihnen in erster Linie um die Sicherung und Weitergabe des Vermögens geht, treffen sie Entscheidungen mit Bedacht. Die Folgen sind oft eine starke Eigenkapitalbasis und eine geringe Verschuldung. Sprich: Familienunternehmen treibt weniger der schnelle Profit an – sie denken eher in Dekaden als in Quartalen. Am Ende kommt dieser Weitblick nicht nur den Gründern und Nachfahren zugute, sondern auch der Gesellschaft.

Methodik

Auf der Suche nach den beliebtesten Familienunternehmen führte DEUTSCHLAND TEST gemeinsam mit dem Wirtscha­ftsmagazin FOCUS-MONEY und dem Kölner Analyse- und Beratungshaus ServiceValue eine bundesweite Online-Befragung unter Verbrauchern durch. Als Grundlage der Auswahl wurde die Auflistung „Top 1.000 – Die größten Familienunternehmen“ des Wirtschaftsmediums „Die Deutsche Wirtschaft­ “ verwendet. Herausgefiltert wurden anschließend nur Unternehmen, die weitere Bedingungen erfüllen.

  • Erstens: Sie müssen in direktem Kontakt zum Endkunden stehen.
  • Zweitens: Der Jahresumsatz muss bei mindestens 35 Millionen Euro liegen.
  • Drittens: Die Firmen müssen der Definition der EU-Kommission entsprechen.

Sie besagt im Wesentlichen: Ein Unternehmen muss im Besitz der Mehrheit der Stimmen sein. Diese müssen direkt oder indirekt von der Familie oder dem Gründer gehalten werden. Bei börsennotierten Firmen muss ein Familienmitglied – oder die Person, die das Unternehmen gegründet oder das Gesellschaftskapital erworben hat – noch mindestens 25 Prozent der Stimmen halten. Die Fragestellung lautete: „Im Folgenden werden Familienunternehmen aufgeführt, die mit eigenem Namen oder anders lautenden Marken am Verbrauchermarkt vertreten sind. Wie beurteilen Sie aus eigener Erfahrung insgesamt das jeweilige Unternehmen?"

Die Antwortmöglichkeiten waren: 1 = ausgezeichnet, 2 = sehr gut, 3 = gut, 4 = mittelmäßig, 5 = schlecht, kann ich nicht beurteilen. Für jedes Unternehmen beziehungsweise dessen Marke(n) wurden grundsätzlich mindestens 300 Kundenstimmen eingeholt. Bei einzelnen Familienunternehmen kann die Stichprobengröße in Abhängigkeit von Inzidenzraten und Kundenzahl auch darunterliegen. Unterm Strich wurden 125.758 Verbraucherurteile erfasst und ausgewertet (Januar 2022). Anhand der errechneten Mittelwerte (Score) wurde ein Ranking über alle untersuchten Unternehmen erstellt. Die 150 besten Firmen erhalten die Auszeichnung „Beliebteste Familienunternehmen – Preisträger 2022“.

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