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Die besten Einkaufsmärkte

Discounter oder SB-Warenhaus, Biomarkt oder Online-Shop – wo kaufen die Deutschen am liebsten ein? DEUTSCHLAND TEST hat das analysiert und zeigt, welche Einkaufsmärkte aus Kundensicht am besten sind.

Mann geht einkaufen

© Shutterstock

Die persönlichen Gepflogenheiten beim Lebensmitteleinkauf sind – ebenso wie die Geschmäcker – verschieden. Singles und Paare sind laut Umfragen eher spontan und kaufen mehrmals pro Woche ein. Sie gehen öfter ins Restaurant und bestellen häufiger beim Lieferdienst. Muss dagegen eine ganze Familie satt werden, wird in der Regel einmal pro Woche im großen Stil eingekauft. An den anderen Tagen wird der Kühlschrank nur noch punktuell aufgefüllt. Unterschiede gibt es auch bei der Frage, wo eigentlich eingekauft wird. Die einen schwören auf frische Produkte aus dem Biomarkt, die anderen gehen wegen der tiefen Preise zum Discounter – und so mancher lässt sich die Ware per Mausklick nach Hause liefern. Welcher Einkaufsmarkt wird besonders geschätzt? Welche Rolle spielen die Internet-Händler? Wie werden Sortiment, Service oder Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet?

DEUTSCHLAND TEST hat das Kaufverhalten der Konsumenten genauer betrachtet. Um die Fragen zu beantworten, wurde zusammen mit dem Kölner Analyse- und Beratungshaus Service- Value und dem Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY ein bundesweiter Kundenzufriedenheitstest durchgeführt. Eingeflossen sind Urteile zu 35 stationären Märkten und 22 Online-Shops. Auch in diesem Jahr bekamen viele Anbieter von den Kunden ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt. So erreichten 32 der 57 untersuchten Unternehmen am Ende die Gesamtnote „Gut“ oder „Sehr Gut“ – das sind 56 Prozent. Gleichzeitig rückten die Top-Platzierten in diesem Jahr aber weiter auseinander. Insgesamt konnten maximal 100 Punkte erzielt werden. Die Spitzengruppe der 32 Besten weicht dabei 6,8 Zähler voneinander ab, letztes Jahr waren es noch 4,7 Punkte. Für die Unternehmen sind diese Stimmen ein wichtiger Anhaltspunkt. Dank der Bewertungen wissen sie, wo sie aus Sicht der Kunden im Vergleich zu ihren Wettbewerbern stehen – und in welchen Bereichen sie unter Umständen noch Nachholpotenzial gegenüber der Konkurrenz haben.

Methodik

Gemeinsam mit dem Kölner Analyse- und Beratungshaus Service Value und dem Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY hat DEUTSCHLAND TEST auch in diesem Jahr eine bundesweite Online-Befragung zum Thema Einkaufsmärkte durchgeführt (Oktober 2021). Auf den Prüfstand kamen 22 Online-Versender und 35 stationäre Lebensmittelhändler, die sich aus zehn Biomärkten, acht Discountern, zehn Einzelhändlern und sieben SB- und Verbrauchermärkten zusammensetzten. Bei der Umfrage zu den stationären Lebensmittelhändlern wurden insgesamt 28 Service- und Leistungsmerkmale abgefragt, die anschließend sechs Kategorien zugeordnet wurden:

  • Sortiment
  • Service
  • Kundenkommunikation
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Filialen
  • Nachhaltigkeit
     

Bei den Online-Lebensmittelhändlern durften die befragten Kunden 31 Service- und Leistungsmerkmale beurteilen, die danach in sieben Kategorien einsortiert wurden:

  • Sortiment
  • Service
  • Kundenkommunikation
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Online-Shop
  • Lieferung
  • Nachhaltigkeit
     

Insgesamt wurden 5.711 Kundenurteile von 2.751 Befragten erfasst und ausgewertet. Für die Erhebung wurden Kunden aus allen Bundesländern sowie aus unterschiedlichen Haushaltsgrößen, Einkommens-, Berufs- und Altersklassen befragt.

Jeder Befragte des Online-Panels durfte mehrere Händler bewerten, bei denen er in den letzten zwölf Monaten Kunde war. Auf dieser Basis errechneten die ServiceValue-Experten für alle Teilaspekte einen Indexwert auf einer Skala von 0 bis 100. Anschließend wurden die Merkmale für jede Kategorie separat zu einem ungewichteten Durchschnitt zusammengeführt. Alle Kategorien zusammen ergaben die Endbewertung (ebenfalls als ungewichteter Mittelwert). Die Note „Gut“ bekamen Anbieter mit überdurchschnittlichen Werten auf Gesamtebene. Für Anbieter, die über dem Schnitt der „Guten“ lagen, gab es die Note „Sehr gut“. Diese Schwellenwerte galten auch für die Noten in den einzelnen Kategorien. Keine Bewertung bekamen Anbieter, die mit ihrer Punktzahl unter dem Durchschnitt lagen. Sie sind in den Tabellen auch nicht abgebildet.

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